EMDT_European Medical Device Technology

Medtech Insider, Fall 2013

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FEATURE Jahr 2008 Jahr 2009 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Abw. 12/11 19,13 18,30 20,0 21,4 22,3 4,2 % Gesamtumsatz (Mrd. €) Inlandsumsatz (Mrd. €) Auslandsumsatz (Mrd. €) Exportquote (%) Beschäftigte (Tsd.) Betriebe (mit 50 Beschäftigten und mehr) 6,57 6,86 7,2 7,2 7,2 Ð 0,8 % 12,56 11,43 12,8 14,2 15,1 6,7 % 65,7 62,5 64,0 66,3 67,9 2,4 % 86,79 87,0 89,2 92,0 94,5 2,6 % 362 362 375 380 392 3,2 % nachrichtlich: Betriebe mit 20 Beschäftigten und mehr 1.114 1.135 1.138 1.160 k.A. k.A. größere Klinikketten entstehen. Kleinere Krankenhäuser bilden Einkaufsgemeinschaften. Diese größeren Einheiten nutzen ihre Marktmacht gegenüber den Medizintechnikunternehmen aus, um deren Preise zu drücken. Dabei dominieren die vier großen Ketten Asklepios, Helios, Rhön und Sana. 61 Prozent der von BVmed befragten Unternehmen gaben an, dass sie unter dem zunehmenden Preisdruck durch die Einkaufsgemeinschaften leiden. Der Weltmarkt Den Herausforderungen auf dem Heimatmarkt stehen enorme Chancen auf dem Weltmarkt gegenüber. Die Umsätze mit Medizintechnik wachsen um jährlich 5 bis 6 Prozent. Durch die schnell wachsende Mittelschicht in vielen Schwellenländern steigt die Zahl der Menschen, die sich hochwertige Medizinprodukte leisten Alle Angaben beziehen sich auf die Betriebe zur Herstellung medizintechnischer Güter mit 50 Beschäftigten und mehr Quelle: Statistisches Bundesamt, SPECTARIS e.V. Die deutsche Industrie für Medizintechnik Billionen auf rund 20 Billionen US-Dollar wächst. Die Entwicklung schlägt sich auch in den Exportstatistiken der deutschen Unternehmen nieder. „Ihren Umsatz machen die deutschen Medizintechnikunternehmen weiterhin vor allem im Ausland. Nach unserer Einschätzung wird die Exportquote in 2013 auf 69 Prozent und damit einem Umsatz von 16 Milliarden Euro ansteigen. Ein hohes Potenzial zeigen die Märkte Russland und China. Auf dem inländischen Markt bleibt es weiter schwierig", sagt SpectarisGeschäftsführer Tobias Weiler. Inzwischen verschiffen die Medizintechnikunternehmen über 17 Prozent ihrer Ausfuhren nach Asien. Allein 2011 wuchs in der Branche der Export nach China um 34 Prozent. Russland beschloss 2010, seine total veralteten Medizintechnikbestände in 61 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass sie unter dem zunehmenden Preisdruck durch die Einkaufsgemeinschaften leiden. können. Nach dem Marktbericht „Internationale Geschäftschancen 2013" der deutschen Außenhandelsgesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) wächst die globale Mittelschicht von 1,8 Milliarden auf 4,9 Milliarden Menschen an. Alleine in den „BRIC-Staaten" Brasilien, Russland, Indien und China sollen dann etwa 2 Milliarden Menschen der Mittelschicht angehören. Deswegen investieren diese Länder zum Teil massiv in ihre Gesundheitssysteme. Die GTAI geht davon aus, dass der weltweite Gesundheitsmarkt bis 2030 von heute 5,7 emdt.co.uk magenta cyan yellow black 5500 Kliniken teilweise oder vollständig zu erneuern. Durch eine Reform der Krankenversicherung haben seit 2012 fast alle mexikanischen Bürger Zugang zu öffentlichen Gesundheitseinrichtungen. Da dem Land ein Rückstand zu westlichen Standards im Bereich der Medizintechnik von 10 bis 15 Jahren nachgesagt wird, ergeben sich hier weitere Möglichkeiten für deutsche Ausrüster. Länder wie die Türkei und Tunesien etablieren sich als Standort für Gesundheitstouristen und investieren in ihre Gesundheitssysteme. Medizinische Artikel / Pipettiernadeln Unimed SA Lausanne, Schweiz Tel. +41 21 624 21 51 Fax +41 21 624 53 32 www.unimed.ch e-mail: Herbst 2013 / 17 info@unimed.ch ES326586_MI1310_017.pgs 09.26.2013 21:48 UBM

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